Erwerbsunfähig

Auch wer nicht voll erwerbsfähig ist kann unter bestimmten Vorraussetzungen Anspruch auf eine Rente haben. Hier muss man zwischen voller und teilweiser Erwerbsminderung unterscheiden.
Teilweise erwerbsgemindert ist, wer aus gesundheitlichen Gründen nur noch zwischen 3 und 6 Stunden täglich auf dem üblichen Arbeitsmarkt arbeiten kann. Voll erwerbsgemindert ist, wer nur noch weniger als 3 Stunden täglich arbeiten kann.
Eine gesonderte Berufsunfähigkeitsrente gibt es für Rentenzugänge ab 2001 nicht mehr.
Die Renten wegen verminderter Erwerbsfähigkeit sind Renten auf Zeit. Sie werden spätestens bei Vollendung des 65. Lebensjahres (neue Grenzen beachten) durch die Regelaltersrente in mindestens gleicher Höhe abgelöst.

Die Rente

Renteninformationen

Wer bekommt Witwenrente

Hinterbliebenenrente

Anträge und Formulare zur Hinterbliebenenrente können hier kostenlos heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zur Rente und Rentenversicherung


Waisenrente

Kinder (auch Stiefkinder und Pflegekinder und Kinder z.Bsp. Enkel die im Haushalt des Verstorbenen lebten)verstorbener Elternteile haben Anspruch auf Waisenrente. Der Anspruch auf Waisenrente endet mit der Vollendung des 18. Lebensjahres. Er besteht bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres, solange die Waise sich in Schulausbildung oder Berufsausbildung befindet.
Anspruch auf Waisenrente bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres besteht auch, wenn die Waise aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten.


Witwerrente

Wie kann man die Witwenrente berechnen und wer hat Anspruch auf Witwenrente und Hinterbliebenenrente?

Der Gesetzgeber unterscheidet zwischen einer kleinen und großen Witwenrente. Bei beiden muss die Wartezeit von 5 Jahren erfüllt sein. Eine kleine Rente erhalten kinderlose, erwerbsfähige Ehegatten die jünger als 45 Jahre sind. Die Rente wird 2 Jahre lang in Höhe von 25 Prozent der Rente des verstorbenen Partners bezahlt. Nach Überschreitung von Freibeträgen wird in dieser Zeit erzieltes Einkommen zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet.
Anspruch auf eine große Witwenrente besteht ab dem 45. Lebensjahr oder wenn der überlebende Ehegatte für die Erziehung eines minderjährigen oder behinderten Kindes verantwortlich ist. Die große Rente beträgt 55 Prozent der Rente des verstorbenen Versicherten.

Berechnung

Berechnung der Witwenrente by brutto-netto-rechner.info.

Rente wegen Alters

Um die Rente wegen Alters zu erhalten muss man ein bestimmtes Alter erreicht haben und eine bestimmte Mindestanzahl von Versicherungsjahren (Wartezeiten) aufweisen. Für die Versicherungsjahre werden u. a. eigene Beitragszeiten, die Zeiten aus einem Versorgungsausgleich nach Trennung von Ehepartnern oder eingetragenen Lebenspartnerschaften und ggf. Kindererziehungszeiten bzw. Pflegezeiten gewertet.
Zu den Renten wegen Alters zählen die Regelaltersrente und folgende vorgezogene Renten:
Altersrente für langjährig Versicherte
Altersrente für besonders langjährig Versicherte
Altersrente für Schwerbehinderte

Regelaltersrente: Wer das 65. Lebensjahr (neue Altersgrenzen!!) vollendet und eine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt hat, erhält auf Antrag die Regelaltersrente.
Altersrente für langjährig Versicherte: Wer das 63. Lebensjahr (neue Altersgrenzen!!) vollendet und eine Wartezeit von 35 Jahren erfüllt hat, kann vorzeitig seine Altersrente, mit einem Abschlag von 7,2 Prozent, in Anspruch nehmen.
Dies ist quasi eine Rentenkürzung und so wird der Bürger hier wieder über den Tisch gezogen.
Altersrente für besonders langjährig Versicherte: Trotz der schrittweisen Anhebung der Altersgrenzen können auch künftige Rentner weiterhin die Altersrente ab 65 Jahren abschlagsfrei in Anspruch nehmen, wenn sie 45 Jahre Pflichtbeiträge nachweisen.
Altersrente für Schwerbehinderte: Schwerbehinderte Menschen können vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen. Als schwerbehindert gelten Menschen, die einen Behinderungsgrad von 50 und mehr Prozent haben.

Zu beachten

Rentenabschläge wegen vorzeitigem Rentenbezug gelten lebenslang, also über die Regelaltersgrenze hinaus, und sie wirken sich auch auf die Höhe der abgeleiteten Hinterbliebenenrenten aus.
Wie es Abschläge für eine vorgezogene Altersrente gibt, gibt es aber auch Zuschläge für eine spätere Altersrente. Wer seine Regelaltersgrenze erreicht hat, aber noch keine Rente beantragt, erhöht seinen Rentenanspruch ohne weitere Beitragszahlung um einen Zuschlag von 0,5 Prozent für jeden Kalendermonat, bzw. 6 Prozent pro Jahr, in dem auf Rente verzichtet wird. Auch wer nur eine Teilrente ab Regelaltersgrenze beantragt, erhöht seine spätere Vollrente und erst recht, wenn er weiter erwerbstätig ist und weiter Beiträge zahlt.